Sieben gute Gründe für den Hauskauf (IVD)

  • Niedrige Zinsen:  Die Zinsen für Darlehen befinden sich noch immer auf Tiefstand.
  • Günstige Kaufpreise: Wegen der schwachen Konjunktur sind die Immobilienpreise häufig günstig.
  • Mietfrei im Alter: Nach 25 bis 30 Jahren ist die Immobilie abbezahlt. Dann wohnen Sie mietfrei. Eine bessere Altersversorgung gibt es nicht.
  • Höhere Sparquote: Rentner, die über Immobilienvermögen verfügen, verfügen statistisch zugleich über ein höheres Geldvermögen als Personen, die auch im Alter noch zur Miete wohnen. Grund ist die deutlich höhere Sparquote bei Hausbesitzern.
  • Flexibilität: Bei Ortswechsel kann die Immobilie vermietet werden. Eine Immobilie gehört zu einem klassischen Vermögensaufbau.
  • Höhere Renditen: Immobilien als Kapitalanlage bieten attraktivere Renditen. Die Renditeerwartungen bei Immobilien als Kapitalanlage liegen im Schnitt zwischen 6 bis 9 Prozent. Zum Vergleich: Anleger, die monatlich 50 Euro anlegten, erzielten bei offenen Immobilienfonds in den vergangenen 10 Jahren eine durchschnittliche Jahresrendite von 3,1% und in 20 Jahren 4,6 %. Europäische Aktienfonds mussten in 10 Jahren im Durchschnitt einen jährlichen Verlust hinnehmen (- 0,2%) und erzielten auf 20 Jahre 5,4 Prozent jährlich.
  • Höhere Lebensqualität: In den eigenen vier Wänden lebt es sich einfach besser. Keine Angst vor Mieterhöhungen oder Kündigung wegen Eigenbedarfs.

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Stiftung Warentest

Kauf oder Miete

Günstige Kredite und niedrige Preise

Für Durchschnittsverdiener mit einem langen Atem ist ein Einfamilien-, ein Reihenhaus oder eine Eigentumswohnung jetzt erschwinglich. Die Zinsen für ein Hypothekendarlehen sind niedrig und die Immobilienpreise im Schnitt günstig. So erhält der Käufer ein 160 000 Euro Hypothekendarlehen bei dem Vermittler Baufi Direkt für einen Effektivzins von 4,68 Prozent, wenn er mindesten 20 Prozent Eigenkapital hat und 2 Prozent jährlich tilgt. Die Zinsbindung beträgt 15 Jahre. Manche regionale Institute bieten sogar noch günstigere Konditionen. Eine Immobilie für den Preis von unter 200 000 Euro kann der Wohneigentümer unter diesen Voraussetzungen innerhalb von 26 Jahren mit einer Monatsrate von unter 1 000 Euro abbezahlen.

Der Vermögensvergleich

Die Chance, dass sich der Immobilienerwerb auf Dauer rentiert, ist groß. Finanztest hat die Geldanlage auf dem Kapitalmarkt mit der Investition derselben Summe in eine Eigentumswohnung verglichen und die vorteilhaftere Variante gesucht. Der Käufer zahlt für die 100 Quadratmeter große Eigentumswohnung 180 000 Euro. 9 000 Euro sind für den Notar, die Grunderwerbssteuer und andere Nebenkosten fällig. Für die Geldanlage am Kapitalmarkt gibt es jedes Jahr vier Prozent Zinsen, so die Modellannahme. Der Wohnungskäufer erzielt seinen Ertrag aus der Wertsteigerung der Immobilie und der Miete, die er einspart. Nebenkosten für Heizung, Strom und Wasser sind für Mieter und Eigentümer gleich. Nur in den ersten Jahren geht der Vermögensvergleich klar zugunsten des Mieters aus. Während der Mieter sein Erspartes anlegen kann, steckt der Käufer alles in die Immobilie.

Nach sechs Jahren steht der Käufer besser da

Schon nach sechs Jahren wendet sich das Blatt. Der Käufer hat den Mieter bei der Rendite des eingesetzten Kapitals überholt, wenn der Immobilienwert jährlich um ein Prozent steigt. Das ist nicht unwahrscheinlich, vor allem wenn die Grundstückslage begehrt ist. Sicher ist die Wertsteigerung aber nicht. In den vergangenen Jahren sind die Preise für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen im Durchschnitt eher stabil geblieben, teilweise sogar gesunken. Das Plus für den Eigentümer wird nach 26 Jahren richtig groß, wenn der Kredit getilgt ist. Dann gibt er für das Wohnen weniger aus als der Mieter. In den folgenden Jahren baut er seinen Vorsprung rapide aus: Nach 30 Jahren ist seine Wohnung knapp 145 000 Euro mehr wert als das Vermögen des Mieters.

Wie der Käufervorteil schrumpft

Wie der Vorteil für den Käufer tatsächlich aussieht, hängt von etlichen Faktoren der Marktentwicklung ab. Fällt die Wertsteigerung der Immobilie aus, muss der Käufer 21 Jahre lang warten, bis sein Vermögen mehr wert ist als das des Mieters. Fallen aber Preise und Mieten, ist der Mieter der Vermögensgewinner. Auch steigende Zinsen schmälern den Vorteil des Wohneigentümers erheblich. Klettert der Kreditzins auf sechs Prozent und der Mieter erhält für sein angelegtes Geld fünf statt vier Prozent Sparzinsen, dauert es 15 Jahre bis das Wohneigentum mehr wert ist als das angelegte Geld. Der Immobilienwert muss jedoch um ein Prozent jährlich nach oben gehen.

Immobilienkauf dennoch gut überlegen

Die staatlichen Zuschüsse für den Immobilienkäufer sind im Vermögensvergleich noch nicht enthalten. Mit Wohn-Riester unterstützt der Staat Wohneigentum als Altersvorsorge, für Wohnungsneubau und sparsamen Energieverbrauch gibt er günstige Kredite. Nachteile für den Immobilienkäufer sind lange Kapitalbindung, hohe Verschuldung mit der Unsicherheit, die Raten immer aufbringen zu können und die Bindung an einen Ort. Schnell können Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Scheidung die Eigentümer zu einem vorschnellen Verkauf zwingen. Dann sind die finanziellen Verluste erheblich. Käufer sollten auf jeden Fall die Finanzierung nicht zu knapp kalkulieren.

Quelle: http://www.test.de/themen/bauen-finanzieren/test/-Immobilien-als-Geldanlage, August 2009


 


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